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Mit der Sammlung Noever konnte das Wien Museums eine außergewöhnliche Modekollektion erwerben, ergänzt mit einer kulturgeschichtlich bedeutenden Schenkung von Fotos und Mediendokumenten. Der Bogen ist weit gespannt: von Modellen von Missoni, Armani und Issey Miyake über Entwürfe aus Wien (Salon Lisa Robinson Luna, Etoile, Schella Kann) bis zu japanischen Kimonos und Eigenkreationen. Die Ausstellung würdigt damit auch die Pionierleistung einer leidenschaftlichen Vermittlerin mit "seismografischem...

02. Februar 2012
Mit der Sammlung Noever konnte das Wien Museums eine außergewöhnliche Modekollektion erwerben, ergänzt mit einer kulturgeschichtlich bedeutenden Schenkung von Fotos und Mediendokumenten. Der Bogen ist weit gespannt: von Modellen von Missoni, Armani und Issey Miyake über Entwürfe aus Wien (Salon Lisa Robinson Luna, Etoile, Schella Kann) bis zu japanischen Kimonos und Eigenkreationen. Die Ausstellung würdigt damit auch die Pionierleistung einer leidenschaftlichen Vermittlerin mit "seismografischem Formsinn" (Otto Kapfinger).
Eröffnung: 1. März 2012, 19 UhrAusstellungsdauer: 2. März – 29. Juli 2012Morgan Fisher (*1942 in Washington, DC, lebt und arbeitet in Los Angeles) studierte zunächst von 1960 bis 1964 Kunstgeschichte in Harvard, besuchte dann die Filmakademie in Los Angeles und wechselte schließlich zum Film. Er arbeitete danach für mehrere Jahre in Hollywood, vor allem als Cutter, und entwickelte aus dieser Erfahrung heraus seine Experimentalfilme. Die Generali Foundation bringt nun Morgan Fishers Filme und „Nicht-Filme“ von Anfang der 1970er Jahre bis in die Gegenwart in einer erstmals umfassenden Präsentation zusammen und zeigt letztlich damit auch, welch grundlegende Fragestellungen zu Film und Malerei in den letzten vierzig Jahren diskutiert wurden und werden und welche Diskurse die Genres verbinden oder trennen. 
Akademie der bildenden Künste Wien, Schillerplatz 3,1010 Wien, xhibit, 1. Stock, geöffnet von Di–So 10.00–18.00 h, Eintritt freiSonderöffnungszeiten:09.04.2012 (Ostermontag)01.05.2012 (Staatsfeiertag)Eröffnung | 15.03.2012, 18.00 hBegrüßung | Andrea B. Braidt, Vizerektorin für Kunst | Forschung der Akademie der bildenden Künste WienEinführung | Björn Egging, Leiter Lyonel-Feininger-Galerie QuedlinburgDER NON-NOSTALG "MEESEVOLUTIONÄR" SPRICHT:DIE BURSCHNS GESTATTNS A EVOLUTIONUSSNSEine Ausstellung der Lyonel-Feininger-Galerie Quedlinburgin Kooperation mit der Akademie der bildendenKünste Wien und dem Kupferstichkabinett.Ausstellung: Jonathan Meese, Ruth Lackner, Björn Egging DIE "DIKTATUR DER KUNST" IST IMMER TOTALSTGRAPHIK ALS VERSACHLICHTE FÜHRUNG, WIE GEIL.  Jonathan Meese, 1970 in Tokio geboren, zählt zu den schillerndsten deutschen Künstler_innen der Gegenwart. Sein Werk ist umfassend, obsessiv, radikal und hat einen entschiedenen Aktionscharakter. Meese arbeitet mit vollem Körpereinsatz in allen Techniken und kombiniert Malerei, Zeichnungen und Plastik mit Collagen, Texten und Materialsammlungen zu ausufernden Rauminstallationen, gleichsam aufgetürmten Schutthalden aus Hochkunst und Trash. Jede seiner Äußerungen - die zwischen Provokation, Blasphemie, Katharsis, Dämonenaustreibung und Systemkritik changieren - ist Kunst und nur scheinbar prätentiös und unverschämt. Vielmehr steht Meese in der Tradition der Dadaisten, die das "Gestammel von Irren und Kindern" und den Nonsens als einzigen Weg der Rückkehr zu elementaren Wahrheiten ansahen: die Kunst ist ein Kinderspiel im wahrsten Wortsinn, erreichbar nur mit einem völligen Systemwechsel von der "Demokratie oder irgend einer anderen von Menschen gemachten Regierungsform" zur "Diktatur der Kunst".In Meeses Utopie von der Befreiung jeglicher Ideologie und der Machtübernahme durch die Kunst trifft ein ironisch-wortgewaltiger Kulturpessimismus auf das höchste Ziel der klassischen Avantgarden, nämlich Kunst und Leben zusammenzuführen. Vor allem in seinen Texten und Performances setzt Meese auf eine beispiellose Radikalisierung, benutzt das rhetorische Instrumentarium der Diktaturen des 20. Jahrhunderts - in erster Linie des Nationalsozialismus - für seine Zwecke und führt Vokabular und Gestik ad absurdum, wenn er das Ideal der "Totalkunst" propagiert. Für sich selbst reklamiert er aber nicht die Rolle des Diktators ("Wenn die Kunst an der Macht ist, dann bin ich auch weg"), sondern die der unermüdlichen "Ameise der Kunst".Seit 2003 hat Jonathan Meese etwa einhundert druckgraphische Arbeiten, als Einzelblätter oder Mappenwerke erschienen, geschaffen. Die meist großformatigen Lithographien, Radierungen und Holzschnitte stellen mehrheitlich Bildnisse von historischen, mythologischen, popkulturellen oder ausgedachten Figuren dar, die in ihrer graphischen Verknappung zu Kürzeln der Kulturgeschichte und zum Alter Ego des Künstlers werden. In seinem Universum teilen sich historische wie mythologische Figuren die gleiche Wirklichkeit: Kraftmenschen wie Kaiser Nero, Wagner, Nietzsche, Hitler, Staatshelden wie Hagen von Tronje und Saint-Just - Symbolgestalt vieler Generationen und Miterfinder eines übertriebenen Machtzentralismus - sowie die Bösewichter bei James Bond werden zerlegt, neu kombiniert und "gesudet", wie Meese es mit einer eigenen Wortschöpfung treffend ausdrückt. Stärker als in anderen Arbeiten ist in Meeses konzentrierter und expressiver Druckgraphik die Bildschöpfung eruptiv und ekstatisch. Vor allem die Technik der Lithographie kommt seiner Arbeitsweise durch das rasche Zeichnen auf den Stein entgegen. "Mir liegt das Direkte und Schnelle, es ist am radikalsten", erläutert Meese den Zusammenhang zwischen Form und künstlerischer Absicht. "Man wird meistens nicht präziser, wenn man länger an einer Sache herumfeilt." Ziel der graphischen Vereinfachung sei das "Antlitz des Raubtiers", die präzise Herausarbeitung der "geometrischen Urform", die allen Dingen zugrunde liegt. Der Begriff "graphisch" beschränkt sich folglich bei Meese nicht auf die Druckgraphik, er beschreibt die künstlerische Methode, zu einer knappen, präzisen Aussage zu gelangen. Das konzeptuelle Potenzial der druckgraphischen Errungenschaften der letzten fünfzig Jahre interessiert Meese kaum: "Um eine technische Erweiterung von irgendetwas kann es nicht gehen. Man muss innerhalb dessen, was man tut, das Präziseste schaffen." So werden die alten Techniken bei Jonathan Meese zu experimentellen und energiegeladenen Ausdrucksträgern der TOTALSTEN GRAPHIK, zu Flugblättern und Anteilsscheinen der "Diktatur der Kunst" und womöglich zur Quintessenz seiner künstlerischen Vorstellungen.  Vermittlungsprogramm ab 23.03.2012 im xhibit: TOTALSTE VERMEESUNGKonzipiert und organisiert von Julia Hay, Heike Jooß, Claudia Lomoschitz, Katharina...
Kartenhaus ist Installation und Fotoarbeit zugleich und wurde von Ulrike Lienbacher extra für den Ort entwickelt. Aus einer Sammlung von hunderten Postkarten, die alle nackte Körper zeigen, hat die Künstlerin reale Kartenhäuser gebaut, aus variationsreichen Winkeln fotografiert, und wabenartig zu einem theoretisch endlosen Raum zusammengefügt. Berühmte Motive aus der Kulturgeschichte werden herangezogen, deren Erscheinen im öffentlichen Raum jedoch verstört. Die Irritation entsteht einerseits durch die Kontextverschiebung vom geschlossenen Raum in den öffentlichen, durch die Mischung der unterschiedlichen Entstehungszeiträume, und schließlich durch die mehrfache Massstabveränderung vom Original zur Postkarte und wieder zurück zur Größe der menschlichen Vorlage.Ulrike Lienbacher, geboren 1963 in Oberdorf, lebt in Wien und Salzburg.Kuratorin: Cathérine Hug
Daniel Knorrs Arbeit ist die Materialisierung einer Explosion. Die Skulptur zeigt einen nur Bruchteile von Sekunden dauernden Vorgang, bei dem die durch eine Druckwelle verursachte Volumenerweiterung zeitlich angehalten und haptisch fassbar wird. Explosionen kennen wir in erster Linie aus den Medien, wie jüngst durch den "Embedded Journalism" und die Popularität von Ego-Shooters. Die Vorstellung von Sprengstoff als Sinnbild eines starken, intensiven Moments ist eine täglich verwendete Metapher in unserem Alltag geworden.Mit Explosion, präsentiert die KUNSTHALLE wien in Kooperation mit dem Rumänischen Kulturinstitut Wien eine eigens für diesen Ort konzipierte Plastik.Daniel Knorr wurde 1968 in Bukarest geboren und lebt in Berlin.Kuratorin: Cathérine Hug
50.000 begeisterte BesucherInnen sahen 1882 in nur 45 Tagen das Monumentalgemälde „Christus vor Pilatus“ des ungarischen Malers Mihály Munkácsy (1844-1900) im Künstlerhaus. 130 Jahre danach zeigt das Künstlerhaus nun die gesamte Trilogie der religiösen Monumentalgemäde „Christus vor Pilatus“, „Golgatha“ und „Ecce Homo“ erstmals in Österreich. Auch heute noch fasziniert der Künstler mit seinen Werken als Zeugnisse einer opulenten und in ihren Ausdrucksformen dramatischen Epoche, dessen größte Arbeit sich als Deckengemälde „Apotheose der Renaissance“ im Stiegenhaus des Kunsthistorischen Museums in Wien befindet. Als Michael Lieb in Munkács (Ukraine, ehemals Ungarn) geboren, stieg er aus bescheidenen Verhältnissen zu einem der erfolgreichsten Maler seiner Zeit auf: seine Gemälde wurden durch den Pariser Galeristen Charles Sedelmeyer bis in die USA verkauft. Ludwig Hevesi, der große österreichisch-ungarische Kunstfeuilletonist, zählt Mihaly Munkácsy neben Hans Makart und Jan Matejko zu den „Drei M“, den großen Malerfürsten des 19. Jahrhunderts. Munkácsys vielfältiges Œuvre - Portraits, Stilleben, Landschaften, Salon-, Genre- und Historienbilder – wird erstmals umfassend in Wien präsentiert. Eine Kooperation mit der Munkácsy Foundation und der Ungarischen Nationalgalerie
02. April 2012
Allen öffentlichen und privaten Kindertagesheimen und Einrichtungen der Nachmittagsbetreuung wird ein abwechslungsreiches, unterhaltendes und kostengünstiges Filmprogramm geboten.Die Programme erscheinen jeweils dreimal pro Jahr:Jänner - März, April - Juni und September - Dezember.Alter: ab 3 JahrenEintrittspreise: € 2,502 BetreuerInnen pro Gruppe frei
02. April 2012
Die 1966 in Rankweil, Vorarlberg, geborene Autorin, Journalistin und Kolumnistin Doris Knecht beschäftigt sich in ihren literarischen Notizen augenzwinkernd und pointiert mit alltäglichen Situationen des gewöhnlichen Lebens. Mit scharfem Blick und feinsinnigen Worten kommentiert Knecht in ihren Kolumnen für die Tageszeitung "Kurier" und die Wochenzeitung "Falter" urbane Hauptsächlichkeiten und Beiläufigkeiten genauso wie popkulturelle Phänomene und die Ups-and-Downs des familiären Zusammenlebens. Unter dem Titel "einfach weg" überführt Knecht den Stil der Kolumne auf die LED-Lichtzeile am Dach des kunsthalle-project-space und veröffentlicht monatlich wechselnde und von der zeitgeistigen Strömung abhängende Kurzkommentare.Neben ihrer journalistischen Karriere fungiert Knecht alljährlich als Jurorin beim Protestsongcontest des Radiosenders FM4 und mit ihrem Debutroman "Gruber geht!" schaffte es Knecht 2011 auf die Longlist des Deutschen Buchpreises.
04. April 2012
Mit der Programmschiene [10+] macht das cinemagic filminteressierten ZuseherInnen von 10 bis 13 Jahren ein ganz besonderes Angebot. Die gezeigten Filme spiegeln die Erlebniswelt von Kindern im Übergang zur Jugend wieder und entsprechen den Interessen, Rezeptionsfähigkeiten und Sehgewohnheiten dieser Altersgruppe. Bei Filmgesprächen können junge Filmfans mehr über Thema und Gestaltung des Films erfahren, Fragen stellen und über ihre Eindrücke zum Film diskutieren.
05. April 2012
movieZ, die Filmreihe für 13- bis 25-Jährige, lädt Jugendliche ein, cineastische Welten quer durch die Genres zu entdecken.Ob feel-good-comedies mit ernstem Hintergrund, preisgekrönte Filmkunst, fetzige Erstlingsfilme, Originalfassungen oder packende Dokumentationen - bei movieZ ist für alle etwas dabei, auch für Schulklassen!Gespräche mit FilmemacherInnen runden das Programm ab.Das Programm erscheint dreimal pro Jahr: Jänner - März, April - Juni und Oktober - Dezember.Der monatliche movieZ-Newsletter informiert über das Programm und alle Neuigkeiten.Alter: ab 13 JahrenEintrittspreise:€ 6,00 Normalpreis€ 4,50 ermäßigt mit jugendinwien-Bon, Jugendliche bis 25 Jahre mit Ausweis und SchülerInnengruppen.
11. April 2012
Mit der Veranstaltungsreihe Schule im Kino macht das cinemagic Schulen ein hochqualitatives, preisgünstiges Filmangebot.Das begleitende Infomaterial für PädagogInnen liefert den richtigen Hintergrundstoff und regt zu Diskussionen an.Die Programme erscheinen jeweils dreimal pro Jahr:Jänner - März, April - Juni und September - Dezember.Alter: ab 3 JahrenEintrittspreise: € 2,50 bzw. € 3,50 (siehe Filmtitel)2 begleitende Lehrkräfte pro Klasse frei
12. April 2012
Der Sommer 1976 ist heiß.Mit der Besetzung der "Arena", des ehemaligen Auslandschlachthofes in St. Marx, beginnt ein "Happening der 100 Tage", das Wien aufrüttelt. Erstmals treten neue politische und gegenkulturelle Bewegungen in den Blickpunkt einer breiten Öffentlichkeit.Die Ausstellung stellt Fragen nach den politischen Visionen und Erfolgen der BesetzerInnen verschiedener Generationen und ihres Anspruchs auf eine andere Stadt. Sie fragt nach der Aktualität der Forderungen und behandelt auch die Mühen ihrer praktischen Umsetzung, die Taktiken der Konfliktparteien sowie die Rolle der Medien.
27. April 2012
Reinhold Egerth FROZEN FRAMES Bildcollagen, Malerei, Wachs 2010/2011 In „Frozen Frames“ werden vertikal collagierte Bildstreifen durch Verlängerung der horizontalen Bildachse in einen irrational wirkenden Illusionsraum verwandelt. Als Bildvorlage dient eine bereits 1998 erarbeitete Fotoserie, die fotografische Momentaufnahmen zweier sich im Raum bewegender und interagierender Figuren zeigt – eingefroren in einzelne Frames. – Als Folge des Gestaltungsprozesses sind Verformung und Verzerrung die konsequenten Auswirkungen sowohl auf die Figuren selbst als auch auf deren Umgebungsraum. Ihr Zusammenspiel bestimmt die Brauchbarkeit der Komposition oder auch das Hinausfallen aus dem Rahmen. Die malerische Bearbeitung der schwarzweißen Bildcollagen verschafft einerseits jene Kontrastverringerung, die sich folglich auf die Reduktion des Tiefenraumes auswirken soll, andererseits zu einer klaren Verschmelzung der Figuren selber mit ihrer für die Darstellung notwenigen Bild- und Raumebene führen soll. Die wenigen ausgewählten Farblasuren verstärken die strenge Lichtführung und tragen zu einer ausgeglichenen Lichtwirkung der gesamten Bildserie bei.   Christine Pirker MEN AND TREES Papierobjekte, Fotomontagen, 2008–2011 In „Men And Trees“ verschmelzen zwei an sich völlig unterschiedliche Bildmotive zu einer neuen real wirkenden Bildwelt. Zum einen sind es phantastisch anmutende Waldlandschaften, in die sich Spielzeugroboter verirrt haben, zum anderen fungieren die Landschaften als surreale Kulisse unterschiedlichster Formen von Begegnungen. Dem Betrachter erschließt sich eine Fülle an Assoziationsketten, verstärkt durch den zyklischen nur durch leichte Modifikation von Landschaft und Figuren hergestellten emotionalen Anbindungsraum. Die fotografischen Arbeiten werden in Papierobjekte montiert, wodurch der illusionistische Charakter des Raumes massiv verstärkt werden soll. Gleichzeitig fängt der Rahmen die einzelnen Bildmotive ein, konserviert sie als flüchtig erscheinende Begegnungen und leitet ebenso in die prozessorientierten Folgeobjekte über. LOST Papierobjekte, Fotomontagen, Wachs, 2010–2012 Ähnlich wie in der Serie „Men And Trees“ tauchen in der Bildfolge „Lost“ unterschiedlichste Bildmotive in eine fiktive, stark illusionistische Landschaftsdarstellung ein, in die der Betrachter durch die extreme Froschperspektive einzelner Objekte regelrecht mit hinein gezogen wird. Jene stark verfremdeten Objekte im Bildvordergrund, die sich erst bei näherer Betrachtung als landwirtschaftliche Spielgeräte und Spieltraktoren herausstellen, bilden den Hauptstrang der unterschiedlichen Bildkompositionen. Während der Bildvordergrund meist in monochromen dunklen Farbtönen gehalten ist, kontrastiert der Landschaftshimmel als regelrechte Lichterscheinung. Er bleibt aber immer so ausgewogen, dass sich eine unabdingbare Einheit von Illusions- und Landschaftsraum ausmachen lässt. Als einzig lebendig wirkendes Objekt hebt ein Raubvogel in das Licht des erleuchteten Himmels ab, wodurch sich für den Betrachter verschiedenste Interpretationsmöglichkeiten ergeben. Auch in dieser Fotoserie verstärkt die Montage als Objekt mit unterschiedlichen Raumtiefen den imaginären fantastischen Charakter der Darstellung.  
01. Mai 2012
Das cinemagic-Kinderkino am Wochenende ist ein familienfreundlicher Freizeit-Treffpunkt und Teil der Wiener Kinderfilm- und Kinokultur. Das cinemagic bietet ein Alternativangebot zum kommerziellen Kinoprogramm und zum Fernsehalltag. Bei der Programmauswahl wird auf Qualität und Vielfalt großen Wert gelegt. Spaß, Spannung, Action aber auch ernste Unterhaltung finden hier ihren Platz.  Das Programm erscheint alle zwei Monate neu. Mitmach-Aktionen nach dem Film und Filmgespräche für Kinder ab 10 Jahren verstärken das Erlebnis und fördern die Kommunikation. Alter: ab 3 JahrenEintrittspreise:€ 4,70 Normalpreis€ 4,00 ermäßigt mit familientage-Aktionskarte, Ö1 Club-Karte
03. Mai 2012
 Betsabeth Aghamiri & Gerald Grestenberger polis-pollis-politics kuratiert von Ursula Maria Probst   „polis-pollis-politics“ ist ein diskursives Kunstprojekt, welches die `Umgehensweise miteinander in einer Gemeinschaft aus den Perspektiven verschiedener gesellschaftlicher Teilbereiche behandelt, untersucht, und damit einen weiterführenden Diskurs stützen und mitetablieren will. Dazu werden verschiedene Positionen und Probleme lokaler, regionaler, nationaler, inter- und supranationaler Ebenen in mehreren Kunst-Blöcken zur Disposition gestellt. Die Grundlage der Fokussierung auf diese unterschiedlichen Gemeinschaftsebenen liegt in der  Auswirkung fraglicher politischer Positionierung gegenüber “Demokratie” und dem daraus resultierenden Bedürfnis sowie der pragmatischen Notwendigkeit, darüber in einen Dialog zu kommen. Kunstschaffende und Teilhabende der wissenschaftlichen Gemeinschaft aus verschiedenen Ländern, nehmen in künstlerischen Arbeiten sowie Dialogen zu Fragen demokratiepolitischen Umgangs Stellung, thematisieren die aktuellen Probleme sowie Rahmenbedingungen, und kommen in kleineren, offenen Schwerpunkt-Gesprächen zusammen. Das Kunstprojekt „polis-pollis-politics“ integriert die verschiedenen Felder kulturellen und gesellschaftlichen Handelns in ihrem Zusammenwirken.   Aghamiri/Grestenberger Seit Beginn der Zusammenarbeit von Aghamiri und Grestenberger steht in deren Zentrum die Analyse und diskursive Weiterführung verschiedener Aspekte demokratiepolitischen Agierens. Die Grundlagen und Möglichkeiten des Umgangs miteinander werden dabei hinsichtlich ausgewählter neuralgischer Punkte, wie ‘Fehlerkultur’, ‘Bedürfnisse von Eigenwohl-Gemeinwohl’, ‘Manifestation und Modifikation: Gesetz’, beleuchtet und befragt. Die formalästhetische Ausformulierung dieser Diskussionsbereiche steht als (zB.wahrnehmungspsychologisch) Inhalte mit konstruierendes Element dabei genauso im Fokus wie die grundsätzliche Verfüg- und Benutzbarkeit von Information in ökonomischen Strukturen; konsequenterweise wird dabei nicht einem ‘verfügbaren’ hype, im Sinne kapitalistischer Verwertungslogik zugearbeitet, sondern über serienhafte Betrachtung der Themenkomplexe einer Vertiefung ihrer unterschiedlichen Perspektiven Raum gegeben.   
04. Mai 2012
ILSE GEWOLF „portraitiert“ Texte und Schrift, lässt Texte zu Schriftbildern werden und Schriftbilder wieder zu abgerissenen, überlagerten, meist unleserlich gewordenen Textformen, indem sie ihnen im wahrsten Sinne des Wortes die Haut abzieht, sodass unter der Haut der Bedeutungen oft nur noch ein manisch fortlaufendes Schreiben zum Vorschein kommt. „An den Linien der Worte, an ihrem Meinen entlang, entwickeln sich die Bilder, wachsen Bildzeichen aus Schriftzeichen, verschwinden wieder, werden brüchig unter der Haut des Papiers und brechen mit der Zeit. So taucht Schwarz wieder in Weiß, und die Worte werden still für eine Weile, und die Augen reisen entlang an den Linien der Worte. Immerfort. Wortgruppe um Wortgruppe löst mein Malen den Text aus seiner ursprünglichen Form, führt ihn über ins neue große Formfeld einer Leinwand. Mir ist bewusst, dass am Grundtext nicht zu rütteln ist, dass meine künstlerische Arbeit auf einer ganz anderen als der Verstandesebene stattfinden muss, denn wenn von menschlichen Tiefenschichten her appelliert wird, dann müssen im Fall einer Kontaktaufnahme ebensolche Tiefenschichten auch reagieren, und daraus ergeben sich ganz bestimmte Aussageformen, folgerichtig und jenseits eines Kalküls. Das ist der Punkt, an dem ich den Betrachter an die Sprache der Bilder verweise, weil eine weitere Worterklärung tautologisch wäre.“ Ilse Gewolf, 2003/2010 Sprachbilder und Bildsprachen als Mittel des Ausdrucks sind nur unterschiedliche Medien, die doch das Gleiche evozieren, sie können berühren. Trifft die bildnerische Gestaltung das Wort, so entsteht dabei ein Dialog, der Neues kreiert. Wenn die gegenwärtige Malerin Ilse Gewolf der vergangenen Literatin Ingeborg Bachmann begegnet, so müssen die Betrachtenden innehalten, um dem ungewöhnlichen Zwiegespräch zu lauschen. Im Wahrnehmen des Dargebotenen erschließt sich eine unkonventionelle Dimension des Möglichen. Hier wird die Sprache und ihre Aussage nicht interpretiert, sondern von ihr ausgehend mit gestaltetem Papier ein noch unbewohnter Raum geformt – Denkraum und Wirkungsraum in einem. Lisa Fischer, 2012 Die Ausstellung ist Auseinandersetzung und Wechselbeziehung zwischen den sprachlich hervorgerufenen Bildern in den Texten Ingeborg Bachmanns einerseits und den „Erzählungen“ in den Ausdrucksformen der Arbeiten Ilse Gewolfs andererseits. Ein Dialog zwischen den Zeiten und den je anderen künstlerischen Ausdrucksweisen soll auf das Erscheinen der Bilder in der Sprache und der Sprache in den Bildern hinweisen. Das Konzept. Auf einer Fläche von etwa 700 qm im Wiener Künstlerhaus inszeniert Ilse Gewolf eine Begegnung zwischen Literatur, Bildender Kunst, darstellender Kunst, Film und Musik, ein alle Räume umfassendes, interdisziplinäres Gesamtkonzept mit einem Darstellungs-Schwerpunkt auf Malerei und Literatur. Hier ist für einige Wochen eine Bühne, mitten in der Stadt, die auch einer der dichterischen Orte für Bachmanns Todesartentexte war und ist. Ein anderer Ort für Zufälle? Einer, an dem stattzufinden hat, was Kunst ist und was Leben? Künstler verschiedener Provenienz schaffen in ihren Imaginationen von Welt Sprachräume, Tonräume, und Bildräume und schließlich Aktionsfelder aus vielem, was miteinander in Kontakt zu treten wünscht. Hier also ist für einige Wochen eine Bühne, mitten in der Stadt.  VERANSTALTUNGEN Sonntag, 6. Mai 2012, 11 Uhr Matinee Burgschauspielerin Elisabeth Augustin liest „Undine geht“ und einige unveröffentlichte Texte von Ingeborg Bachmann Markus Steinkellner, Gitarre-Improvisationen: „rauschen“ Donnerstag, 10. Mai 2012, 18 Uhr Vortrag, Lesung, Musik Hans Höller, Universität Salzburg, spricht zum Dialog zwischen den Texten Ingeborg Bachmanns und den Bildern Ilse Gewolfs Heinz Bachmann liest aus den „Kriegstagebücher(n)“ seiner Schwester Ingeborg Renald (Klarinette) und Margarethe (Cello) Deppe: „ilsengraphein oder schafpelzige wolfvariationen in G&ldquo...
11. Mai 2012
2010 zeichnete Linde Waber im Atelier von Alice Goldin in Kapstadt. Alice Goldins großer Wunsch, noch einmal in die Stadt ihrer Kindheit zurückzukehren und auszustellen, wird jetzt erfüllt. Alice Goldin wurde am 20. Juli 1922 in Wien geboren und wuchs in einer großbürgerlichen, kunstsinnigen, jüdischen Familie mit ungarischen und tschechischen Wurzeln auf. Ihr Großvater war der Maler Samuel Brunner aus Brünn. 1938 mußte die Familie aus Österreich nach England fliehen. Seit 1948 lebt Alice Goldin in Südafrika. Dank an Linde Waber, Jewish Welcome Service Vienna sowie Heidi Harm, Kapstadt
16. Mai 2012
"… You've been on this road before / You can read the signs / You can feel your way / You can do this in your sleep" Laurie Anderson, Lighting Out For The TerritoriesFür die Ausstellung im project space der Kunsthalle Wien hat Leila Topić, Kuratorin am Museum für zeitgenössische Kunst in Zagreb, zehn Positionen der jüngeren kroatischen Künstlergeneration ausgewählt, die Fragen nach der aktuellen Gültigkeit von Werten und Realitätsvorstellungen ebenso stellen wie sie den Wandel des inneren und äußeren Bildes von Kroatien thematisieren. Der Blick der KünstlerInnen überschreitet dabei ältere "territoriale" Grenzen und ist zugleich darauf ausgerichtet, die Wahrnehmungen zu schärfen und der Oberflächlichkeit eine Tiefe, dem Schnelllebigen die Langsamkeit entgegenzusetzen.Teilnehmende KünstlerInnen: Rene Bachrach KriÅ¡tofić, Sandro Djukić, Igor Grubić, Igor Kuduz, Damir Očko, Renata Poljak, Viktor Popović, Jasenko Rasol, Vlasta Žanić und Slaven ToljIn Kooperation mit dem Museum of Contemporary Art, ZagrebKuratorInnen: Leila Topić, Museum of Contemporary Art, Zagreb; Lucas Gehrmann, Kunsthalle Wien
16. Mai 2012
Das Wien Museum besitzt nicht nur die weltweit größte Klimt- Sammlung, sondern auch die vielfältigste.Sie umfasst alle Schaffensperioden und reicht von der Studienzeit und den ersten Großaufträgen in den 1880er-Jahren bis ins Jahr vor seinem Tod 1918.www.wienmuseum.at
19. Mai 2012
3€ pro Person. Keine Anmeldung notwendig. 
19. Mai 2012
Im Mai 2012 heißt die BBD erneut Natalia Escobar willkommen: London in the house, Natalia is back! Put your jaguar stripes on!  Tickets: € 3,–/Eintritt frei mit brutkarte.  
20. Mai 2012
3€ pro Person Keine Anmeldung notwendig. 
21. Mai 2012
Die Peripherie gibt es nicht - Eintritt frei!Verdichtung als Existenzfrage der europäischen Großstadt. Ein Plädoyer für neue Erweiterungsstrategien: »Wir können es uns nicht mehr leisten, so weiter zu bauen und zu zersiedeln wie bisher – aus sozialen, kulturellen, ökonomischen und ökologischen Gründen.«Vittorio Magnago Lampugnani, geboren 1951 in Rom. Professor für Geschichte des Städtebaus an der ETH Zürich, Architekt mit eigenem Büro in Mailand, Historiker und Publizist. Ein programmatischer Essayband hieß »Die Modernität des Dauerhaften«, zuletzt erschien »Die Stadt im 20. Jahrhundert. Visionen, Entwürfe, Gebautes«. Lampugnani ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Wien Museums.
21. Mai 2012
Wiener Akademie Chorus sine nomine Elena Copons, SopranMartina Mikelic AltDaniel Johannsen, TenorJosef Wagner, BassJohannes Hiemetsberger, Dirigent:Wolfgang Amadeus Mozart Eine kleine Nachtmusik G-Dur KV 525Franz Schubert Gesang der Geister über den Wassern D 714 für achtstimmigen Männerchor und StreicherRichard Strauss Der Abend op. 34/1 (Zwei Gesänge)Franz Schubert Messe Nr. 5 As-Dur D 678:Einzelkartenverkauf ab 28.03.2012Erwachsenenpreise von EUR 15,00 bis EUR 45,00Jugendpreise von EUR 7,50 bis EUR 22,50:Tickets unter (01) 505 63 56 | www.jeunesse.atJeunesse Kartenbüro, Bösendorferstr. 12, 1010 Wien (Mo-Fr, 09.00-19.30)
22. Mai 2012
und Edition homescapesEröffnung: Cathérine Hug (Kuratorin, KUNSTHALLE wien)Hrsg: Béatrice Dreux180 SeitenDeutsch-English-FranzösischZahlreiche Farbabbildungen und Text von Leonce Dreux, Robert Fleck, Rainer Fuchs, Sydney Ogidan und Stella RolligKerber Verlag, 2012
23. Mai 2012
Überdosis Klimt - Eine Gefahr für Wien im Rahmen der Ausstellung "Klimt" - Eintritt frei!Gustav Klimt und die Edelmarke »Wien um 1900« stehen für ein goldenes Zeitalter, das weit zurückliegt, mit dem Wien aber seit Jahrzehnten erfolgreich für seine kulturelle Weltbedeutung wirbt. Klimt hat heute den Status eines säkularen Stadtheiligen, sein ästhetisches Repertoire dient als Goldmine für immer neue Nutzungen. Auch das Wien Museum profitiert davon.Das Klimt-Jahr 2012 bietet Anlass für eine kritische Reflexion von Klimts extremer Bedeutung für Wiens City Branding und den Tourismus. Was bedeutet es, wenn ein Epochenkünstler als zeitlose Leitfigur alles überstrahlt und zum Synonym der Kulturstadt Wien geworden ist? Eingeleitet wird die Diskussion mit einem Impuls-Statement von Wolfgang Kos. TeilnehmerInnen: N. N.
24. Mai 2012
Donnerstag, 24. Mai 2012, 18 Uhr: Piranesis AntikeUniv.Doz. Dr. Johann Dvorák und Philipp Maurer über Giovanni Battista Piranesis Rekonstruktion der Antike in seinen Radierungen und die europaweite Verbreitung eines neuen und zeitgenössischen Rom-Bildes durch reisende Engländer.  Die Um:Druck-Gespräche wollen Geschichte und Theorie von Druckgraphikund Bildmedien vermitteln, die sozialen und politischen Botschaften der Druckgraphik analysieren sowie junge DruckgraphikerInnen einem interessierten und fachkundigen Publikum präsentieren. Um:Druck Gespräche leisten einen rationalen und kontroversiellen Diskurs über Kunst, lassen ExpertInnen zu Wort kommen und nehmen die Expertisen der DiskutantInnen ernst. Eine Kooperation mit dem Institut für Wissenschaft und Kunst, MyArt und Um:Druck – Zeitschrift für Druckgraphik und visuelle Kultur. Konzept: Philipp Maurer
24. Mai 2012
Jelängerjelieber Zur Ausstellung: Peter Bogner, Direktor des KünstlerhausesKuratorin: Natalia Weiss
24. Mai 2012
24. Mai 2012, 19 Uhr Kuratorinnenführung (Deutsch)Sabine Folie und Ilse Lafer
24. Mai 2012
Donnerstag, 24. Mai 2012, 19 Uhr Lesung, Musik Heilwig Pfanzelter liest „Die Geheimnisse der Prinzessin von Kagran“ aus „Malina“ von Ingeborg Bachmann Eveline Rabold singt Lieder über die Liebe in den Sprachen der Volksgruppen, die in Süd- und Ostösterreich beheimatet sind (Ungarisch, Kroatisch, Roman, Slowenisch, Jiddisch). Begleitet wird sie von Vlado Blum (Akkordeon, Gitarre)
24. Mai 2012
Begrüßung: Joachim Lothar Gartner, Präsident des Künstlerhauses Eine Kooperation mit der Berufsvereinigung Bildneder Künstlerinnen und Künstler Vorarlbergs. 
24. Mai 2012
Begrüßung: Joachim Lothar Gartner, Präsident des Künstlerhauses Elisabeth Zimmermann, Producerin Kunstradio - Radiokunst (ORF) www.kunstradio.at Norbert Math, Soundartist mur.at (im Vorstand) Alien Productions (im Team)www.mur.atwww.alien.mur.at Moderation.: Jana Wisniewski, Kuratorin
25. Mai 2012
(...) Er wurde von den Erzkochern stillschweigend als der neue Herr dieses Hauses angesehen, das allmählich wieder ins Dickicht zurücksank; Efeu umfing die Außenmauern und verdunkelte Fenster um Fenster, bis manche Läden sich nicht mehr öffnen ließen und unter den wächsernen Herzen der Blätter verschwanden.(...). aus Christoph Ransmayer, Die letzte Welt, Seite 220 Ausgehend von den örtlichen Gegebenheiten rund um die passage Galerie entwickelt Kirsten Helfrich eine ortspezifische Installation, die sich auch auf die umliegende Unterführung und die Baugerüste erstreckt. Im Ausstellungsraum scheint die Zeit des Umbaus einen Dornröschenszenario provoziert zu haben: Der Raum ist über und über mit Kletterpflanzen überwuchert, das Grün verschließt Tür und Fenster und macht die Galerie unpassierbar. Hier hat sich die Natur ihren angestammten Platz zurückerobert. Helfrichs Inszenierung verdrängt den Kunstraum oder macht im Umkehrschluss das vorher so selbstverständlich Betrachtete wieder sichtbar.   Ikonologisch betrachtet verweisen die immergrünen Kletterpflanzen wie Efeu als Symbole auf das ewige Leben und die Treue. Ihr Überleben hängt am Objekt, an das sie sich klammern und anschmiegen. Helfrich, die des öfteren in ihren Installationen mit der Vergänglichkeit der Materialien arbeitet, lässt die Pflanzen bewusst verdursten. Damit ufert das Wachstum nicht aus, sondern erstickt und erinnert in seinem Absterben auch noch deutlicher an verlassene Orte, Friedhöfe und Mausoleen. Im strategischen Bruch dazu illuminiert die Galeriebeleuchtung am Tag und in der Nacht das Geschehen. Das Licht suggeriert Leben und Aktivität. Im Titel zur Ausstellung spiegelt sich diese Ambivalenz. Jelängerjelieber bezieht sich auf die umgangssprachliche Bezeichnung des Geißblatts, einer unkontrollierbaren, wohlriechenden Kletterpflanze, die etwa Rubens bereits für sein eigenes Hochzeitsbild verewigt hat. Der Titel evoziert aber auch das Wuchern der Kunst, die sich ihren Platz nimmt. Im Format einer zeitlich begrenzten Ausstellung, die eigentlich ihr Nichtausstellen zum Thema hat, entwickelt Kirsten Helfrich damit ein lustvoll raffiniertes Spiel der Bezüge.  
26. Mai 2012
3€ pro Person Keine Anmeldung notwendig
26. Mai 2012
3€ pro Person. Keine Anmeldung notwendig. 
26. Mai 2012
Alle zwei Monate verwandelt CLUB FIORUCCI die Bar brut deluxe in DEN Disco-Dancefloor: You’re a disco dancer – and you’ve got a place to go! www.facebook.com/clubfiorucci   DISCO UN/CLASSICS präsentiert von sissyboy & vina yun