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In FetzenElfriede Jelinek (*1946) zählt zu den bedeutendsten und gleichzeitig umstrittensten AutorInnen des deutschsprachigen Raums. In ihrem vielfältigen literarischen Schaffen, das Lyrik, Prosa, Essays, Hörspiele, Romane und Theaterstücke umfasst, thematisiert sie allgegenwärtige (männliche) Herrschafts- und Gewaltverhältnisse und verbindet Kunst untrennbar mit gesellschaftspolitischer Stellungnahme. Selbstreflexiv und kritisch ist auch ihr Zugang zur Mode, denn: "Von wenigen Dingen...

01. Oktober 2011
In FetzenElfriede Jelinek (*1946) zählt zu den bedeutendsten und gleichzeitig umstrittensten AutorInnen des deutschsprachigen Raums. In ihrem vielfältigen literarischen Schaffen, das Lyrik, Prosa, Essays, Hörspiele, Romane und Theaterstücke umfasst, thematisiert sie allgegenwärtige (männliche) Herrschafts- und Gewaltverhältnisse und verbindet Kunst untrennbar mit gesellschaftspolitischer Stellungnahme. Selbstreflexiv und kritisch ist auch ihr Zugang zur Mode, denn: "Von wenigen Dingen verstehe ich so viel wie von Kleidern. Ich weiß wenig von mir, interessiere mich auch nicht sehr für mich, aber mir kommt vor, daß meine Leidenschaft für Mode mir mich selbst ersetzen kann […]. Ich beschäftige mich mit Kleidung, damit ich mich nicht mit mir beschäftigen muß, denn mich würde ich sofort fallen lassen, kaum daß ich mich einmal in der Hand hätte." Charakteristisch für ihre pointierten Werke sind absatzlose Textflächen, in denen sie unterschiedliche Textgattungen und sprachliche Ebenen verwebt.Elfriede Jelinek wurde 2004 mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet. Sie lebt und arbeitet in München und Wien.
16. November 2011
METAmART. Kunst und KapitalMETAmART – Die Marktmodelle Experimentelle KunstmesseEröffnung: Mittwoch, 16. November 2011 – 14.00 UhrBis 20. November 2011 METAmART – Der AusstellungsparcoursEröffnung: Donnerstag, 24. November 2011 – 19.00 UhrBis 19. Februar 2012es sprechen jeweils:Peter Bogner, Direktor des KünstlerhausesLorenz „eSeL“ Seidler, Kurator METAmART thematisiert ökonomische Bedingungen imKunstfeld: Als Verkaufsmesse mit Einsteigerpreisen und alsAusstellungsparcours, der aktuelle Perspektiven jungerKünstlerInnen auf das Wechselverhältnis von Kunst und Geldaufzeigt. Neben einem Praxistest alternativer Kunstmärkte(„METAmART – Die Marktmodelle“) fokussiert die Ausstellungauf Vermarktungsstrategien und soziale Netzwerke im Kunst-betrieb, Reputationsmanagement, Selbstinszenierung undRollenbilder in bestehenden und neuen Öffentlichkeiten fürjunge Kunst.Kurator: Lorenz „eSeL“ SeidlerKonzept & Durchführung: eSeL.at –Kunst Kommunikation Gesellschaft METAmART – Marktmodelle. Die VerkaufsmesseEinheitspreise, Einheitsgrößen und/oder anonyme Unikate?METAmART ist DER Kunstmarkt für EinsteigerInnen,SammlerInnen und neue Käuferschichten und seziert zugleichlustvoll Aspekte des Kunstbusiness. METAmART ist dasgemeinsame Nachdenken über neue Verkaufswege fürKunst zum Quadrat: JedeR KünstlerIn zeigt sich parallelunter ZWEI Kunstmarktbedingungen. In einer einzigartigen,experimentellen „Parallelmesse“ werden zum 150-JahresJubiläum des Künstlerhauses Verwertungsvorgaben und-möglichkeiten als Experiment erprobt und gleichzeitigzum Thema gemacht.100 Euro Einheitspreis100.000 Euro Konzepte METAmART – Der Ausstellungsparcours„METAmART – Der Ausstellungsparcours“ zeigt ausgewählteKunstwerke, die das Wechselverhältnis von Kunst und Geld,bzw. KünstlerInnen und ihren Märkten offensiv thematisierenund deren unsichtbare Dispositive aus ungewöhnlichenBlickwinkeln sichtbar machen. Der Ausstellungsparcours führtüber die produktive Auseinandersetzung der KünstlerInnenmit verschiedenen Formen von Geld, Mechanismen derWertsteigerung und der künstlerischen Nutzung von Geld-transfers zu sozialen Netzwerken im Kunstbetrieb und demdamit verbundenen Zwang zum Reputationsmanagement.Ausgewählte Kunstwerke hinterfragen aktuelle Rollenbilderfür KünstlerInnen, Mechanismen der Selbst-Inszenierungund -vermarktung und eröffnen ambivalente Perspektiven aufneue Verwertungskontexte für zeitgenössische Kunst. Alter-native, auch digitale Öffentlichkeiten verheißen zwar neueMöglichkeiten „künstlerischer Freiheit“, Kontakt mit neuenPublikumsschichten und Möglichkeiten direkter gesellschaft-licher Intervention, erfordern aber außerhalb der schützendenHand des Kunstbetriebs zugleich einen kritischen Blick aufden Künstler-Unternehmer als widerständiges „Role Model“distinktionsbegieriger „critical consumers“ bzw. Parade-beispiel prekarisierten Kreativunternehmertums im Netzwerk-kapitalismus. Für den Ausstellungsparcours wurde bewussteine – vorwiegend heimische – „KünstlerInnen-Generation“eingeladen, die sich noch nicht auf ein „finales BusinessModel“ für ihre künstlerische Praxis festgelegt hat, um per-sönliche Blickwinkel auf (Über)lebensstrategien im Kunstfeldsichtbar zu machen. „METAmART. Kunst und Kapital“ eröffnetdamit – über die Frage nach dem Kapital – einen Blick aufden Status Quo der Wiener Kunstszene und wirft neueFragen über Funktion, Wirkung und Finanzierung zeitgenös-sischer Kunst in der Gesellschaft auf.  
12. Januar 2012
movieZ, die Filmreihe für 13- bis 25-Jährige, lädt Jugendliche ein, cineastische Welten quer durch die Genres zu entdecken.Ob feel-good-comedies mit ernstem Hintergrund, preisgekrönte Filmkunst, fetzige Erstlingsfilme, Originalfassungen oder packende Dokumentationen - bei movieZ ist für alle etwas dabei, auch für Schulklassen!Gespräche mit FilmemacherInnen runden das Programm ab.Das Programm erscheint dreimal pro Jahr: Jänner - März, April - Juni und Oktober - Dezember.Der monatliche movieZ-Newsletter informiert über das Programm und alle Neuigkeiten.Alter: ab 13 JahrenEintrittspreise:€ 6,00 Normalpreis€ 4,50 ermäßigt mit jugendinwien-Bon, Jugendliche bis 25 Jahre mit Ausweis und SchülerInnengruppen.
13. Januar 2012
Mit der Veranstaltungsreihe Schule im Kino macht das cinemagic Schulen ein hochqualitatives, preisgünstiges Filmangebot.Das begleitende Infomaterial für PädagogInnen liefert den richtigen Hintergrundstoff und regt zu Diskussionen an.Die Programme erscheinen jeweils dreimal pro Jahr:Jänner - März, April - Juni und September - Dezember.Alter: ab 3 JahrenEintrittspreise: € 2,50 bzw. € 3,50 (siehe Filmtitel)2 begleitende Lehrkräfte pro Klasse frei
13. Januar 2012
Allen öffentlichen und privaten Kindertagesheimen und Einrichtungen der Nachmittagsbetreuung wird ein abwechslungsreiches, unterhaltendes und kostengünstiges Filmprogramm geboten.Die Programme erscheinen jeweils dreimal pro Jahr:Jänner - März, April - Juni und September - Dezember.Alter: ab 3 JahrenEintrittspreise: € 2,502 BetreuerInnen pro Gruppe frei
14. Januar 2012
Das cinemagic-Kinderkino am Wochenende ist ein familienfreundlicher Freizeit-Treffpunkt und Teil der Wiener Kinderfilm- und Kinokultur. Das cinemagic bietet ein Alternativangebot zum kommerziellen Kinoprogramm und zum Fernsehalltag. Bei der Programmauswahl wird auf Qualität und Vielfalt großen Wert gelegt. Spaß, Spannung, Action aber auch ernste Unterhaltung finden hier ihren Platz.  Das Programm erscheint alle zwei Monate neu. Mitmach-Aktionen nach dem Film und Filmgespräche für Kinder ab 10 Jahren verstärken das Erlebnis und fördern die Kommunikation. Alter: ab 3 JahrenEintrittspreise:€ 4,70 Normalpreis€ 4,00 ermäßigt mit familientage-Aktionskarte, Ö1 Club-Karte
14. Januar 2012
Mit der Programmschiene [10+] macht das cinemagic filminteressierten ZuseherInnen von 10 bis 13 Jahren ein ganz besonderes Angebot. Die gezeigten Filme spiegeln die Erlebniswelt von Kindern im Übergang zur Jugend wieder und entsprechen den Interessen, Rezeptionsfähigkeiten und Sehgewohnheiten dieser Altersgruppe. Bei Filmgesprächen können junge Filmfans mehr über Thema und Gestaltung des Films erfahren, Fragen stellen und über ihre Eindrücke zum Film diskutieren.
20. Januar 2012
Am seidenen Faden Wie so oft arbeite ich bei der Rauminstallation „am seidenen Faden“ mit Naturmaterialien. In der für das Künstlerhaus konzipierten Ausstellung sind es größtenteils Wurzeln, Äste und Baumrinden aus dem Wald. Die Fundstücke hängen in der Passage an dünnen Schnüren von der Decke. Durch die Fäden werden die vertikal stehenden Naturmaterialien gehalten. Jedes einzelne Fundstück wird in Balance gehalten, sonst würde es umfallen. Die Installation nimmt den gesamten Raum der Passage ein.
01. Februar 2012
 Die Revolution ist nicht rot gegen grün, oder Sozialismus gegen Kapitalismus, schwarz gegen weiß, Jugend gegen Alter, die Revolution heute ist der Einzelne gegen den Staat, der zu groß geworden ist, das Individuum gegen die Masse, die uns unterdrückt, das Kleine gegen das Große, David gegen Goliath, alles andere ist reaktionär. (Leopold Kohr)DAS ENDE DER GROSSEN STAATEN - Hier geht es um WENIGER STAAT – „1m2“Inspiriert durch den Dokumentarfilm von Paul Poet über Mikro Nationen „Empire Me – Der Staat bin ich“ (“L´état c´est moi”) und die Leidenschaft zu Utopien, Freude an Spontaneität, gegen die saisonale Trägheit, Fragen wie – sind nicht alle ein bisschen an politischem Ungehorsam interessiert? – und wollen wir nicht alle ein bisschen dem passiven sich–regieren–lassen entrinnen? – wie politisiert man? – wie viel Spaß könnte es machen? – wie viel Macht bringt es? – ist Handlungsfreiheit Verbrechen? – wann ist es Verrat? Politik zum Selbermachen und mitdenken:Fazit: 1m2 Staat Dem »status« (Zustand) ergeben ist das Staatsgebiet als bestimmbarer, abgrenzbarer Ausschnitt der Erdoberfläche, das Erdinnere darunter, der Luftraum darüber und der Wunsch nach zentraler Lage. Die Wahl fiel auf den winterlich stillgelegten Brunnen im Resselpark am Karlsplatz. Die jungen Staaten, manche von Wind und Wetter geschützt im „Hohen Haus“ – das mobile Clo von Quickie.WENIGER STAAT, oder? Künstler erarbeiteten Ihre Verfassungen oder Manifeste, ihre offenen oder geschlossenen Staaten, Countries, Freizonen, Vereinigten Plagiate, Freistaaten, Föderationen und Imperien.» Prunken ist erquicklich. Fragen nach dem Sinn sind sofort zu unterbinden. Alles andere hat auch keinen. « „The State of truth“ verzichtet sogar auf Verfassung – WAHRHEIT braucht keine weitere Erklärung von Chenxi – ebenso der Freistaat „Hirnholz“ von Peter Pilz und der „Wackelstaat“ von Hartwig Walcher. Umso ausführlicher die Deklarationen von Zenita Komad. „Urination“ von Christoph Mayer, „Monetanien“ von Val Wecerka, „Buchstaat“ von Julius Deutschbauer, „Dittatura erotica“ von Cosima Reif, „Resistorium“ von Lukas Eder, „Vereinigte Plagiate“ von Adam Wiener und Oana Andreea Limban, „Frei-Haus“ von Stefanie Wilhelm, 1m2 von PRINZGAU/podgorschek, „K-Zuela“ von Gustava Mendez-Liska, „O.T.“ von Peter Kogler, „nice fine arts“ von Axel Huber, „ “ von Iris Dostal, „Mondo nein“ von Susanne Neumann, „united states of rats“ von Ronald Zechner, „RKR-Fiesland“ von Ronald Kodritsch, „Plumpstaat“ von Oliver Marceta, „Federation Rursusia“ von Stefan Röhrle, die „I.A.“ von Heike Schäfer, „state of soul“ von Matthias Grieder, „Annoucania“ von Martin Witzmann, „KLomo“ von lomography, „Russian Renaissance“ von Lena von Lapschina, „ROTA“ von Anneliese Schrenk und Wolfgang Pfeifer und weitere Überraschungen.Keine Staatsgewalt, ob legitim oder nicht, spielt auch für die Staatsdefinition keine Rolle. SEZESSION am KARLSPLATZ/Resselpark 1.2.2012 – 12.00 Uhrin augura mit Paul Poet, Stimmgewitter und geladenen ExzellenzenFilmteasing Paul Poet „Empire me - Der Staat bin ich“ und „Gelée Royale“ von Antje Knapp Visaanträge in der Wunderbar –Schönlaterngasse 8, 1010 Wien –Amtstage: 17.00 – 18.00
03. Februar 2012
Axl Leskoschek war der Sohn eines Feldmarschallleutnants und promovierter Jurist. Die Schrecken des Ersten Weltkrieges und der moralische Bankrott der Monarchie bewogen ihn zum Bruch mit der Familientradition und der geplanten Justizkarriere. Schon während des Krieges hatte er gezeichnet, ab 1919 studierte er Malerei und Grafik. Bald kamen erste künstlerische Erfolge, vor allem mit Buchillustrationen, die später seine existenzielle Basis werden sollten. 1919 wurde er Gründungsmitglied von „Freiland“, vier Jahre später der „Sezession Graz.“ Als Kulturredakteur beim „Arbeiterwillen“, der Tageszeitung der steirischen Sozialdemokraten, sowie als Mitglied des Schutzbundes beteiligte er sich am Arbeiteraufstand im Februar 1934. Während seiner Haft 1936/37 im Anhaltelager Wöllersdorf malte er eine umfangreiche Serie allegorischer Blätter in expressiv-surrealem Stil, die zu den bedeutendsten Manifestationen widerständiger Kunst in Österreich zählen. 1938 flüchtete Axl Leskoschek vor den Nationalsozialisten in die Schweiz. Weil er unter einem Pseudonym seinen publizistischen Kampf gegen den NS-Staat weiterführte, war er von der Abschiebung bedroht und ging 1940 ins Exil nach Brasilien. Hier sollte er mit sozialkritischen Pochoirs (Schablonenkunst) und Buchillustrationen bekannt werden. Als Professor einer Kunstschule leistete Leskoschek einen bis heute unvergessenen Beitrag zur Entwicklung der modernen Grafik in Brasilien. 1947 kehrte er auf Einladung Viktor Matejkas nach Österreich zurück. Eine Professur an der Wiener Akademie, die ihm in Aussicht gestellt worden war, erhielt er nicht. In der Zeit des Kalten Krieges hegte er als Kunstkritiker einer kommunistischen Tageszeitung in Wien Sympathien für den Realismus, was ihn in eine Gegenposition zu den avantgardistischen Strömungen der österreichischen Kunst nach dem Krieg brachte. Sein Realismus entsprach aber auch nicht den Forderungen des Sozialistischen Realismus. Lange wurde sein Werk offiziell kaum beachtet, erst mit seinem Odysseus- und dem Kain-Zyklus erlangte er durch internationale Ausstellungen in den 60er-Jahren eine gewisse Bekanntheit als Vertreter politisch engagierter Kunst. Trotz seiner Bedeutung als Illustrator und eines umfangreichen Werkes an Ölbildern und Aquarellen wurden ihm erst 1971 in der Neuen Galerie in Graz und 1974 in der Wiener Albertina Einzelausstellungen ermöglicht. Heute gilt er als einer der Hauptvertreter der sozial engagierten Kunst in Österreich und der steirischen Kunst des 20. Jahrhunderts.
03. Februar 2012
Fahrt in die Zukunft - Stop #1: TschernobylTschernobyl - ein Ort, der zu einem Begriff wurde für das absolut Schreckliche, für die Präsenz des unsichtbaren, die Dimensionen von Zeit und Raum zersetzenden Todes. Tschernobyl ist auch ein Symbol für technisches, politisches und damit menschliches Versagen, die Dystopie schlechthin. In der 30 Kilometer weiten Sperrzone um Tschernobyl, in der seit 35 Jahren das Leben erloschen ist, hat sich der Moskauer Fotograf Sergey Shestakov auf Spurensuche begeben. Ausgestorbene Straßen, verlassene Häuser und zurückgelassene Gegenstände zeigen eine verfallende Stadt, in der sich nichts regt, in der nichts lebt. Der Titel "Fahrt in die Zukunft" deutet an, dass der Schrecken der Vergangenheit zugleich als Warnung vor einer möglichen Zukunft steht: von Tschernobyl ist der gedankliche Weg zu Fukushima nicht weit. "Die Arbeiten von Sergey Shestakov sind keine Erinnerungen an die Vergangenheit, sie bringen vielmehr den Betrachter zum Fühlen und zum Nachdenken - vor allem über die Zukunft." (Olga Sviblova)KuratorInnen:Olga Sviblova (Direktorin des Multimedia Art Museums, Moskau)Lucas Gehrmann (Kunsthalle Wien)Die Ausstellung ist eine Kooperation der Kunsthalle Wien mit The Moscow City Government, Multimedia Art Museum, Moscow (Moscow House of Photography)
08. Februar 2012
„Entwaffnend und ehrlich.“ Die PresseSPITZE – eine Auseinandersetzung mit dem klassischen Tanz, seinen Menschen, seinen Hierarchien, seinen Illusions-welten, seinen Körperbildern. Ausgehend vom romantischen Ballett, dem Aufkommen des Spitzentanzes im 19. Jahrhundert und der damit einhergehenden Idealisierung der Ballerina hat Doris Uhlich dieses Stück über das harte Training, bei dem viele auf der Strecke bleiben, inszeniert. Die Idee für die Auseinandersetzung mit dem Spitzentanz entwickelte sie nach ihrer früheren Performance und, in der ältere Menschen, die weder ausgebildete SchauspielerInnen noch TänzerInnen waren, im Mittelpunkt der Inszenierung standen. SPITZE kümmert sich nicht um die Gesten des Alltags, sondern setzt gezielt auf die seit Jahrhunderten fixierten Codes des klassischen Bühnentanzes. Susanne Kirnbauer, einst Erste Solotänzerin der Wiener Staatsoper, Harald Baluch, Solotänzer, und Doris Uhlich, die erst mit 30 Jahren mit dem Spitzentanz begonnen hat, treffen aufeinander. Alle drei PerformerInnen verlassen die Routine ihrer gewohnten Darstellungsmittel und eingeübten Bühnenpräsenzen. Sie finden in SPITZE ganz neue Zugänge zur eigenen tänzerischen Biografie. www.dorisuhlich.atChoreografie Doris Uhlich Dramaturgie Andrea Salzmann Mit Harald Baluch, Susanne Kirnbauer, Doris Uhlich Produktion Marlies Pillhofer, Christine Sbaschnigg, Nicole Schuchardt Eine Koproduktion von Doris Uhlich und brut Wien. Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien und des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur. TERMINE: 8. und 10. Februar, 20 Uhr TICKETS: € 14,-/8,-/6,- mit brutkarte*tickets[at]brut-wien.at 
09. Februar 2012
True Lies BegrüßungJoachim Lothar Gartner, Präsident des Künstlerhauses Zur AusstellungWolfgang Horwath, Künstler, eu-art-network Peter Kemeter, Sammler  Finissage26.2.2012 15-18 Uhr
10. Februar 2012
Im Februar heißt es „Lass dich überraschen“, Act tba. TICKETS: € 3,–/Eintritt frei mit brutkarte* 
11. Februar 2012
2006 war Doris Uhlich in Wien unterwegs, um ältere Menschen zu finden, die mit ihr arbeiten wollten. Sie lernte sie im Volksgarten, in der Straßenbahn, in der U-Bahn, in Kaffeehäusern und auf der Seniorenmesse kennen. Ausgehend von der Fragilität und Robustheit der Körper und von persönlichen Gesten entstand das abendfüllende Projekt und. In der Aktualisierung und jetzt stellen sich die DarstellerInnen von damals gemeinsam mit Doris Uhlich und Andrea Salzmann die Frage, was noch geht und wohin das führt. www.dorisuhlich.atMit Peter Fenz, Christa Himmel-Schwarzmüller, Pauline Haslinger, Susanna Peterka, Otto Schödl, Ilse Urbanek, Werner Vockenhuber, Irene Zott Konzept, Choreografie Doris Uhlich Dramaturgie Andrea Salzmann Produktion Marlies Pillhofer, Christine SbaschniggEine Koproduktion von Doris Uhlich und imagetanz/brut Wien. Mit Unterstützung der Kulturabteilung der Stadt Wien. TICKETS: € 6,–/3,– mit brutkarte* 
11. Februar 2012
Monatlich freut sich The Gap über ein neues Heft und feiert mit DJs und animiertem Licht in der Bar brut deluxe. Vor Ort werden gerne Beschimpfungen für ungerechte und Lob für gerechte Verrisse entgegengenommen. www.thegap.atDJs J’aime Julien & Hertzbube/MALEFIZ Eintritt frei